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Buchmarkt · unabhängiges Publizieren

Qindie: Qualität im unabhängigen Publizieren.

Qindie bezeichnet eine von Autorinnen und Autoren getragene Plattform, die unabhängige Bücher sichtbar machen und Aufmerksamkeit für sorgfältig hergestellte Veröffentlichungen schaffen wollte.

Aufgeschlagenes Manuskript und Notizen auf einem Schreibtisch
Zwischen Manuskript, Lektorat und Veröffentlichung: unabhängiges Publizieren braucht Sorgfalt.

Einordnung

Ein Gütesiegel aus der Indie-Szene

Qindie verband gemeinschaftliche Prüfung mit der Sichtbarkeit unabhängiger Bücher.

Der Name setzt sich aus „Q“ für Qualität und „Indie“ für Independent zusammen. Die Plattform richtete sich an Autorinnen und Autoren aus dem Selfpublishing und dem unabhängigen Verlagsbereich.

Im Mittelpunkt standen Bücher, die bestimmte Ansprüche an Stil, Grammatik, Lektorat, Korrektorat und Gestaltung erfüllten. Qindie verstand sich damit als Orientierungshilfe in einem wachsenden Markt selbstveröffentlichter Titel.

Die Einträge dieses Artikels ordnen Qindie als Teil der Buchmarkt- und Publikationsgeschichte ein. Sie ersetzen keine aktuelle Prüfung einzelner Veröffentlichungen.

Zeitliche Spuren

Geschichte

Die Entwicklung von Qindie steht im Zusammenhang mit der Etablierung digitaler Veröffentlichungswege.

Start der Plattform

Qindie ging als Zusammenschluss von Schreibenden aus dem unabhängigen Publikationsumfeld an den Start.

Orientierung im E-Book-Markt

Mit der Verbreitung digitaler Veröffentlichungen wuchs der Bedarf an verlässlichen Hinweisen auf sorgfältig bearbeitete Bücher.

Gemeinsam prüfen

Die Plattform verband Empfehlungen, Autorenseiten und eine gemeinschaftliche Einschätzung eingereichter Projekte.

Arbeitsweise

Prüfen, einordnen, sichtbar machen.

Die beschriebene Arbeitsweise zielte darauf, unabhängigen Autorinnen und Autoren eine nachvollziehbare Orientierung und ihren Büchern mehr Auffindbarkeit zu geben.

  1. 01Autorinnen und Autoren reichten Links zu zwei Leseproben ein.
  2. 02Mitglieder der Plattform prüften die Texte gemeinsam auf sprachliche und formale Qualität.
  3. 03Über die Aufnahme wurde im Forum mit einer Zweidrittelmehrheit entschieden.
  4. 04Angenommene Bücher konnten mit dem Qindie-Qualitätssiegel vorgestellt und beworben werden.

Leseprobe einordnen

Aufgeschlagenes Buch mit Bleistift und Notizen
Sorgfältige Bearbeitung beginnt mit dem genauen Lesen.

Beteiligung

Eine gemeinschaftliche Plattform

Neben Schreibenden konnten auch Leserinnen, Blogger und Buchhändler zum Austausch beitragen.

Qindie wurde nicht ausschließlich von Autorinnen und Autoren geprägt. Auch Menschen, die Bücher rezensieren, vermitteln oder lesen, konnten sich einbringen. Blogger konnten ihre Arbeit vorstellen; erwartet wurde eine Auseinandersetzung mit Büchern unabhängiger Autorinnen und Autoren.

Die Teilnahme war kostenfrei. Die Plattform beschrieb ihre Organisationsarbeit als ehrenamtlich und setzte auf die Beteiligung ihrer Mitglieder.

Weiterführende Einträge

Häufige Fragen

Qindie kompakt

Die wichtigsten Punkte zur Einordnung des historischen Wiki-Eintrags.

Wofür steht der Name Qindie?

„Q“ verweist auf Qualität, „Indie“ auf Independent beziehungsweise unabhängiges Publizieren.

An wen richtete sich Qindie?

Die Plattform richtete sich vor allem an Autorinnen und Autoren aus dem Selfpublishing und dem unabhängigen Publikationsumfeld.

Welche Aspekte wurden berücksichtigt?

Genannt werden unter anderem Stil, Grammatik, Lektorat, Korrektorat und die Gestaltung des Buchlayouts.

Wie lief eine Bewerbung ab?

Interessierte reichten Links zu zwei Leseproben ein. Die Mitglieder prüften diese und entschieden anschließend gemeinschaftlich.

War die Teilnahme kostenpflichtig?

Der ursprüngliche Eintrag beschreibt die Teilnahme an Qindie als kostenfrei.

Ist Qindie ein Verlag?

Nein. Qindie wird in diesem Eintrag als Plattform und Zusammenschluss im Umfeld unabhängiger Autorinnen und Autoren beschrieben.

Weitere Wege durch das Archiv: Buchmarkt, Buchherstellung und Publikationsformen.

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